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Inklusion durch Tanz: „Wenn der Vorhang fällt, ist das Lampenfieber weg“

Vier Inklusionsmusicals hat die Patsy und Michael Hull Foundation bis heute bereits erfolgreich inszeniert. Und dabei viel gelernt. Vor allem, wie selbstbewusst, engagiert und eigenständig Menschen mit Behinderung eine Aufgabe meistern, die sie zuvor nie gewagt hatten. Grand Hotel Vegas, das fünfte inklusive Musical aus Osnabrück, macht diese Begeisterung, diesen Mut und diesen Willen, etwas zu bewegen, nun erstmals in ganz Deutschland erlebbar.

Grand Hotel Vegas

Grand Hotel Vegas ist Deutschlands größtes Inklusionsmusical und ein Teil des bundesweit durchgeführten Projektes Durch Tanz und Bewegung zum Arbeitsplatz. Ziel ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu stärken. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Magic Journey

Rückblende: Rund 12.000 Zuschauer waren bei der Aufführung von Magic Journey im Jahr 2012 live dabei. Das vierte Inklusionsmusical der Patsy und Michael Hull Foundation war ein bis dahin beispielloser Erfolg. „Die Magic Journey erfüllt auf beispielhafte Weise das Wort Inklusion mit Leben. Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen ein gemeinsames Ziel“, so Boris Pistorius, Schirmherr des Musicals 2012 als damaliger Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück. Alle zusammen haben sie ihr Ziel erreicht. Mit Aufführungen in Osnabrück, Limburg a.d. Lahn, Münster.

Jan und Melissa

On the Telly

Drei Jahre zuvor hatte die Patsy und Michael Hull Foundation On the Telly aufgeführt. Das inklusive Musical Nummer drei des Vereins aus Osnabrück „bereichert das kulturelle Leben in Osnabrück und Lübbecke und bietet jungen Menschen die Chance, gemeinsam einzigartige Erfahrungen zu machen“, schrieb Bundespräsident a.D. Christian Wulff als Schirmherr des Musicals und damaliger Niedersächsischer Ministerpräsident zur Premiere in Osnabrück ins Gästebuch. „Das regelmäßige und gemeinsame Proben von Kindern und Jugendlichen in einem integrativen Ensemble fördert das gegenseitige Verständnis und wirkt Vorurteilen entgegen.“

Ensemble 2009

Die phantastische Reise

Gemeinsam auf der Bühne standen Menschen mit und ohne Behinderung auch 2007. Beim zweiten Musical der Patsy und Michael Hull Foundation, Die phantastische Reise tanzten und sangen Darsteller aus Osnabrück und Lübbecke. Mit Erfolg: Der Erlös der beiden Aufführungen in Minden-Lübbecke und Osnabrück kam dem Verein Osnabrücker Hospiz e.V. zugute.

Gruppenbild Ensemble 2007

Journey through Life

Premiere feierte die Patsy und Michael Hull Foundation 2005. Journey through Life war das erste Musical mit dem Schwerpunkt auf Integration und Inklusion durch Tanz und Bewegung. Bei der 90-minütigen Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit tanzten 80 Kinder und Jugendliche zugunsten des Vereins Lübbecker Hospiz Veritas.